5 Tipps, die zu mehr Gewinnen bei Sportwetten führen


Spieler, die sich die Mühe machen und eine Registrierung bei einem Buchmacher durchführen und anschließend dort ihre Wetten platzieren, tun dies nicht immer nur zu ihrem eigenen Vergnügen. In den meisten Fällen steckt hinter diesem Hobby auch der Wunsch nach bzw. die Aussicht auf den ganz großen Gewinn. Viele Spieler fragen sich folglich regelmäßig wie man mit Sportwetten Geld verdienen kann und zahlreiche Experten versuchen in diesem Zusammenhang ihre sogenannten Systeme zu etablieren. Tatsächlich sind derartige Systeme aber nicht immer empfehlenswert. Stattdessen sind es einige viel bodenständigere und logischere Überlegungen, die dazu führen, dass Spieler bei Sportwetten überdurchschnittlich häufig und konstant viel gewinnen. Welche Überlegungen das sind, wird nachfolgend mit fünf Tipps präsentiert.

Die wichtigsten Fakten zu diesem Ratgeber im Überblick

  • Sportwetten können zu kontinuierlichen Gewinnen führen
  • gewisse Richtlinien gelten für erfolgreiche Sportwetten
  • taktisches Geschick ist sehr wichtig
  • Selbstdisziplin spielt eine große Rolle
  • spontane Wetten sollten vermieden werden

Tipp 1: Die eigenen Grenzen Schritt für Schritt kennenlernen

Wer sich fragt, wie man mit Sportwetten Geld verdienen kann, der muss zunächst einmal begreifen lernen, dass alle Gewinnmöglichkeiten in gewisser Weise ihre Grenzen haben. Buchmacher geben maximale Gewinnbegrenzungen vor und auch das eigene Budget erlaubt keine unendliche Anzahl an Wettabschlüssen. Gerade letzteres ist für erfolgreiche Wetter immer von großer Bedeutung: Es gilt in einem ersten Schritt das eigene Budget ganz genau kennenzulernen. Nur so können Spieler richtig einschätzen, wann sie wie viel Geld setzen können und wann es ratsam ist, keine weiteren Wetten mehr auf den Wettschein zu transferieren.

Es genügt allerdings nicht, die eigenen Grenzen einfach nur zu erkennen, sondern diese müssen unbedingt auch eingehalten werden. Das empfiehlt sich insbesondere für all diejenigen Spieler, die vielleicht schon einmal ein auffälliges Spielverhalten an den Tag gelegt haben. Schnelle Hilfe bei Problemen mit dem Spiel bietet übrigens Gambleaware, wobei eine Grenzsetzung von Beginn an dazu führen kann, das problematisches Spielverhalten sich gar nicht erst entwickeln kann. Hierfür wird zwar viel Selbstbeherrschung benötigt, aber ohne diese funktionieren Sportwetten in der Regel nie.

  • das eigene Budget muss genau kalkuliert werden
  • Selbstbeherrschung bewahrt vor der Budgetüberschreitung

Tipp 2: Wissen, wann Schluss ist

Dieser Ratschlag ist in gewisser Weise in eine direkte Verbindung mit dem ersten Tipp aus diesem Ratgeber zu setzen. Spieler müssen nicht nur die untere Grenze ihres eigenen Budgets im Blick behalten, sondern vor allem auch die obere. Viele Anfänger begehen gleich zu Beginn den Fehler, dass sie bei einer sogenannten Glückssträhne immer weiter und weiter spielen. Tatsächlich raten Profis zum genau gegenteiligen Verhalten: Sobald eine gewisse Menge Geld bei Sportwetten gewonnen wurde, sollten Spieler sich sofort zurückziehen. Wer an diesem Punkt nicht aussteigt, sondern immer weiter spielt, riskiert, alle bisher kassierten Gewinne direkt wieder zu verlieren. Dann stellt sich häufig das Frustspielen ein und die Verluste werden immer höher. Wer sich fragt, ab wann man Sportwetten süchtig ist, muss sich an dieser Stelle zwar noch nicht zwangsläufig Gedanken machen, sollte aber schnellstmöglich die Kontrolle über das eigene Spielverhalten wiedererlangen, um auf der sicheren Seite zu bleiben. Verluste wie auch Gewinne werden von erfolgreichen Sportwettern dementsprechend gleichermaßen begrenzt.

  • auch maximale Gewinnsummen werden begrenzt
  • Frustspielen wird auf diese Weise vermieden
Verantwortungsvolles Gaming wird bei bwin groß geschrieben

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Tipp 3: Nur seriösen Anbietern das eigene Geld anvertrauen

Sportwetten im Netz funktionieren in der Regel nur dann, wenn die Spieler dazu bereit sind, das eigene Geld einzusetzen. Dieses wird vom Bankkonto des Spielers auf das entsprechende Spielerkonto überwiesen und dann als Wetteinsatz genutzt. Ob das Geld aber sicher auf dem Wettkonto landet und Gewinne angemessen ausgezahlt werden, ist nicht nur vom Zahlungssystem, sondern auch von der Seriosität des Anbieters abhängig. Zahlungsmethoden bei Sportwetten sollten vom Spieler immer auf ihre Zuverlässigkeit hin überprüft werden und ein Buchmacher sollte immer über eine Glücksspiellizenz aus Malta, Schleswig-Holstein oder einem anderen regulierenden Staat verfügen. Zusätzlich können sogenannte Sicherheitsanbieter für noch mehr Wettvergnügen sorgen, da sie dem Spieler dank unabhängiger Prüfungen ein sicheres und vertrauensvolles Gefühl beim entsprechenden Wettanbieter ermöglichen.

  • seriöse Buchmacher verfügen über eine Lizenz
  • seriöse Buchmacher haben ein gut funktionierendes Zahlungssystem

Tipp 4: Bonusaktionen können zu noch mehr Gewinnen verhelfen

Wenn Spieler mit ihren Sportwetten Geld verdienen und so den eigenen Kontostand dauerhaft ein wenig aufbessern wollen, dann sollten sie zusätzliche Hilfsangebote annehmen. Dies bezieht sich beispielsweise auf Bonusaktionen, die von einigen Buchmachern für neue oder bereits registrierte Kunden zur Verfügung gestellt werden. Tatsächlich sind aber nicht alle dieser Angebote so konzipiert, dass sie für den Spieler wirklich eine Erleichterung darstellen. Einige Buchmacher offerieren ihren Kunden Bonusaktionen, die mit sehr schwierigen Bedingungen versehen sind. Gerade die frisch angemeldeten Spieler tun sich mit derartigen Bedingungen häufig schwer. Bonusaktionen sind deshalb immer mit ein wenig gesunder Vorsicht zu betrachten. Die Angebote bei bet365, Tipico, Mobilbet, bwin und Interwetten sind jedoch in vollem Umfang zu empfehlen.

  • Bonusaktionen können das Budget aufbessern
  • Bonusbedingungen verdienen einen besonders aufmerksamen Blick
Interwetten hilft per Kontaktformular weiter

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Tipp 5: Abwechslung bei Angebot und Wettarten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um mit Sportwetten langfristig Geld verdienen zu können. Einige Spieler setzen beispielsweise immer nur auf die Favoriten einer Partie, weil die Gewinne bei dieser Art von Wetten deutlich sicherer erscheinen. Andere Sportfreunde hingegen schwören auf ein System aus verschiedenen Wettarten, bei denen sowohl Kombi- als auch System oder Doppelte Chance-Wetten zum Einsatz kommen. Wer sich fragt, was ein Handicap bei Sportwetten bedeutet oder wie genau eine Doppelte Chance-Wette abläuft, der sollte die entsprechenden Ratgeber nicht meiden. Diese Art von Wetten kann schließlich zu bedeutsamen Gewinnen führen, die das eigene Konto langfristig aufzubessern wissen. Bevor besondere Wetten jedoch abgeschlossen werden, sollten Spieler sich stets die zugehörigen Regeln ganz genau durchlesen.

  • besondere Wettarten können große Gewinnsummen mit sich bringen
  • Favoritenwetten bringen größere Sicherheit mit sich

Fazit: Selbstdisziplin und rationales Denken bringen Gewinne mit sich

Wenn Spieler sich mit Glücksspielen wie beispielsweise Sportwetten auseinandersetzen, dann sollte ihnen klar sein, dass Gewinngarantien nicht existieren und dass bei jeder einzelnen Wette ein nicht unerhebliches Risiko mitspielt. Trotzdem gibt es Möglichkeiten, um das eigene Einkommen, welches durch Sportwetten erzielt wird, auf einem konstanten Level zu halten und dadurch immer mehr Geld auf dem eigenen Konto zu haben. Selbstdisziplin ist hierfür ebenso eine Grundvoraussetzung wie die Wahl des richtigen Buchmachers oder aber auch das Profitieren von besonderen Angeboten. Letztendlich sollten Spieler ihre Hoffnungen aber stets lieber etwas niedriger halten und keine allzu großen Sprünge riskieren, um letztendlich nicht enttäuscht zu werden. Nur wenige Profis schaffen es, von ihren Einnahmen aus Sportwetten leben zu können.

Einkommenssteuer, Wettsteuer – was sagt das Finanzamt?

Viele Tipper sind sich unsicher, wenn es um das Thema Steuer auf Gewinne geht. Für eine zusätzliche Verwirrung sorgt auch noch die Wettsteuer, die in Höhe von 5 % nicht von allen Buchmachern einbehalten wird. Worauf ist also zu achten? Generell gilt, dass Gewinne aus Glücksspielen und somit auch Gewinne aus Sportwetten für Spieler mit Wohnsitz in Deutschland nicht steuerpflichtig sind. Denn solche Einnahmen fallen nicht unter den sieben Einkunftsarten, die im § 2 Abs. 3 EStG geregelt sind. Das bedeutet, dass zunächst einmal alle Gewinne, die ein Buchmacher auf ein Wettkonto auszahlt, zu 100 % von der Einkommensteuer befreit sind und nicht versteuert werden müssen. Das hat auch seinen Grund, denn das Finanzamt hat nichts zu verschenken: würden umgekehrt Gewinne aus Sportwetten steuerpflichtig sein, dann dürften Spieler auch ihre Verluste steuerlich geltend machen. Das wäre für den Staat ein riesiges Verlustgeschäft, denn durchschnittlich verlieren mehr Spieler, als dass sie gewinnen. Damit der Staat nicht leer ausgeht, wurde daher darauf verzichtet, Gewinne aus Glücksspielen unter den steuerpflichtigen Einkunftsarten aufzunehmen.

Es gibt allerdings eine Ausnahme: nur dann sind die Gewinne steuerfrei, wenn es sich um einen reinen Hobbyspieler handelt und nicht um jemanden, der mit dem Tippen seinen Lebensunterhalt bestreitet. Vorsichtig sein müssen auch Spieler, die regelmäßig höhere Gewinne einfahren. Ein Berufsspieler ist schon jemand, der nur die Hälfte seines Einkommens mit Sportwetten generiert. In diesem Fall muss ein Gewerbe angemeldet und natürlich entsprechend Steuern abgeführt werden. Wo genau die Grenze ist zwischen einem Hobbyspieler und einem Profispieler ist individuell und kann nicht pauschal beantwortet werden. Denn es gibt keine festgelegte Umsatz- oder Einkommenshöhe. Wir raten daher bei einem höheren monatlichen Umsatz besser sicherheitshalber beim Finanzamt anzufragen. Wenn ein Hobbyspieler übrigens seine Gewinne gewinnbringend anlegt und daraus Kapitalerträge generiert, dann müssen auch diese Einnahmen dem Finanzamt gegenüber gemeldet werden und hierauf ist dann die Kapitalertragssteuer in Höhe von 25 % zu zahlen

Sonderfall: 5 % Wettsteuer seit dem 1.7.2012

Seit dem 1. Juli 2012 müssen zudem auch noch Einsätze auf Sportwetten besteuert werden, wenn sich der Wohnsitz des Tippers in Deutschland befindet. Durch eine Änderung des Glücksspielstaatsvertrags wurde die 5 % Wettsteuer für alle deutschen Spieler Pflicht. Dabei ist es vollkommen egal, ob der Tipp online oder stationär in einem Wettshop abgegeben wurde. Es ist auf alle Wettansätze eine Steuer in Höhe von 5 % an das deutsche Finanzamt abzuführen. Diese Änderung betrifft auch Buchmacher, die ihren Geschäftssitz im Ausland haben, denn ausschlaggebend ist der Wohnsitz des Kunden. Für die Steuerabführung ist der Wettanbieter selber verantwortlich und nicht der Spieler. Dies bedeutet zunächst einmal, dass ein deutscher Liebhaber der Sportwette auch weiterhin seine Wetteinnahmen nicht versteuern muss, sofern es sich hierbei um einen Freizeitspieler handelt. Es gibt allerdings ein ganz großes Problem: einige Wettanbieter führen trotzdem anscheinend die Steuer nicht an das Finanzamt ab. In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist dann ein Hinweis zu finden, dass der Kunde selber für die Steuerabführung verantwortlich ist. Wie hier tatsächlich verfahren werden muss, ist bislang noch nicht ausreichend geklärt.

Aus den genannten Gründen haben sich damals auch etliche Wettanbieter aus dem deutschen Sportwetten Markt zurückgezogen. Nach und nach ist zwar ein Großteil von ihnen wieder zurückgekehrt, aber es gibt dennoch noch immer einige  Buchmacher, die sich nicht für deutsche Kunden geöffnet haben. Damit ein Wettanbieter trotz der 5 % Steuerlast noch konkurrenzfähig bleibt, wird die Steuer in der Regel vom Kunden einbehalten. Hierbei gibt es allerdings verschiedene Alternativen: zum einen kann der Anbieter die 5 % bei jedem Wetteinsatz einbehalten, andere Buchmacher behalten sie nur vom Bruttogewinn ein und übernehmen die Steuer bei verlorenen Tickets. Die dritte Alternative ist für den Kunden die interessanteste: hier übernimmt der Wettanbieter die Steuerlast aus seinen eigenen Einnahmen. Möglich ist dies nur, wenn viele Kunden aus anderen Ländern stammen und mit ihren Wetteinsätzen kann der Wettanbieter die deutsche Steuerlast auffangen.

Wie sieht es mit anderen Gewinnen aus?

Die Deutschen sind immer dabei, wenn es etwas zu gewinnen gibt. Sehr beliebt zum Beispiel auch das staatliche Lotto, obwohl hier die Chance nur bei etwa 1:140 Millionen für einen Sechser liegt. Besonders attraktiv macht solch einen Gewinn auch die Tatsache, dass man damit steuerliche Vorteile hat, denn aus dem Gewinn steht dem Finanzamt keinen Cent zu. Dies sieht allerdings ganz anders aus, wenn es um Gewinne bei Sportwetten geht. Hier möchte das Finanzamt gerne mitkassieren. Inzwischen ist das Finanzamt deutlich strenger, wenn es sich um eine Einstufung als professioneller Spieler geht. Das war früher noch ganz anders. Finanzexperten raten daher dazu, besser vorab prüfen, ob es sich bei dem Sportwetten Gewinn tatsächlich um eine steuerfreie Einnahme und nicht um eine steuerpflichtige Leistung handelt. Steuerhinterziehungen werden inzwischen bestraft. Denn es ist immer vom Einzelfall abhängig, ob die Gewinne zu versteuern sind. Schließlich sind vor dem Fiskus noch lange nicht alle Glücksspielgewinner gleichgestellt.

Nur wenn tatsächlich der Zufall daran schuld war, dass ein Gewinn eingeheimst wird, ist dieser auch steuerfrei. Das betrifft nicht nur den Lottogewinn, sondern auch Sportwetten. In diesem Fall muss erst dann versteuert werden, wenn zum Beispiel das angelegte Geld Erträge in Form von Zinsen abwirft. Was für eine Gratwanderung jedoch zu bewältigen ist, das zeigt eine neue Ansicht des Finanzgerichts Köln. Denn hier wurde beurteilt, dass Poker nicht mit Glück zu tun hat, sondern vielmehr mit psychologischen und analytischen Fähigkeiten sowie mit Geschick. Aus diesem Grund musste auch Deutschlands erfolgreichster Poker Spieler Eddy Scharf seine Preisgelder plötzlich versteuern, obwohl er eigentlich vom Beruf her Flugkapitän ist. Inzwischen wurde der Fall vom Bundesfinanzhof in München verhandelt und der Entscheidung aus Köln wurde Recht gegeben. Das Urteil hat Einfluss auf mehrere 1000 deutsche Poker Hobbyspieler. Sobald das Finanzamt dem Tipper unterstellen kann, dass sein Gewinn auch durch eine Leistung erzielt wurde, wird Einkommensteuer fällig. Das gilt übrigens auch für Fernsehshows, in denen der Spieler in einem sportlichen Duell gewonnen hat. Hier hält im Erfolgsfall ebenfalls der Fiskus die Hand auf.

Gewinne aus professionellen Sportwetten versteuern – so klappt‘s

Wohl jeder Tipper hat schon einmal davon geträumt, mit Sportwetten sein Geld zu verdienen. Schließlich ist dafür keine schwere Arbeit erforderlich. Solch eine Tätigkeit wird auch passives Einkommen bezeichnet, denn es fließt ohne viel eigenes Zutun. Schließlich ist es hier nicht erforderlich, dass der Spieler täglich 8 Stunden zur Arbeit geht, um dann am Ende des Monats seinen Lohn dafür zu erhalten. Neben den Gewinnen aus Sportwetten oder Casinos zählen auch Mieteinnahmen und Einnahmen aus Webseiten oder Blogs dazu. In Deutschland müssen lediglich die Einnahmen versteuert werden, die mit den bereits zuvor erwähnten sieben Einkunftsarten generiert wurden. Dies sind:

  1. Einnahmen aus Land- und Forstwirtschaft
  2. Einnahmen aus Gewerbebetrieb
  3. Einnahmen aus selbständiger Arbeit
  4. Einnahmen aus nichtselbständiger Arbeit
  5. Einnahmen aus Kapitalvermögen
  6. Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung
  7. Sonstige Einkünfte im Sinne des § 22

Wer sich dieser Aufstellung einmal näher anschaut, dem wird auffallen, dass sich das Finanzamt in diese Aufstellung nicht auf das Glücksspiel und auf Sportwetten bezieht. Daher muss auch bei Spielern, die ihr Glück bei Sportwetten suchen, der Gewinn nicht versteuert werden. Wer ab und an einmal eine kleine Wette, zum Beispiel beim Fußball gewinnt, der kann seinen Gewinne guten Gewissens ausgeben, ohne hierauf Steuer zu zahlen bzw. diese in seiner Einkommensteuererklärung anzugeben. Ausnahme: es handelt sich um einen professionellen Tipper.

Hobbyspieler von Profi unterscheiden

Es gibt noch keine einheitliche Regelung, wie das Finanzamt eine Steuerpflicht nachweist. Generell ist es aber so, dass mindestens eine der beiden folgenden Kriterien erfüllt sein muss:

  1. Steuerpflichtig sind Gewinne, die nicht durch Zufall generiert wurden, sondern wofür eine Leistung erbracht werden musste. Dies gilt zum Beispiel dann, wenn bei einer Fernsehshow eine bestimmte sportliche Leistung erforderlich ist.
  2. Der zweite Punkt ist der, warum einige Tipper steuerpflichtig sind: Sie verfolgen die Sportwetten mit der Absicht, ihr Vermögen zu vergrößern. In diesem Fall sind alle Einnahmen aus Sportwetten steuerpflichtig.

Gewinne von professionellen Sportwettern gehören zu den sonstigen Einkünften

Spieler, auf die mindestens eine der zwei oben genannten Regelungen zu treffen, müssen ihre Einnahmen aus den Sportwetten als sonstige Einkünfte über ihre jährliche Einkommensteuererklärung versteuern. Außerdem muss das Gewerbe beim zuständigen Gewerbeamt angemeldet werden und die Einnahmen sind unter Umständen sogar auch noch umsatzsteuerpflichtig. Allerdings hat das Ganze auch einen gewaltigen Vorteil: alle Ausgaben, die anfielen, um mit Sportwetten Gewinne zu generieren, können im Gegenzug wieder von der Steuer abgezogen werden.

Somit muss ein professioneller Tipper spätestens Ende Mai des Folgejahres seine Sportwetten Gewinne in dem Formular für die Einkommensteuererklärung angeben. Die Gewinne werden in dem Formular SO erfasst. Außerdem sind natürlich eine entsprechende Einnahme-Überschuss-Rechnung sowie eine Betriebliche Auswertung erforderlich, in denen alle Einnahmen und Ausgaben erfasst werden. Besteuert wird allerdings nur der Gewinn (Einnahmen minus Ausgaben).

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